WECHSELJAHRE IM MAMA-ALLTAG
Weißt du schon Bescheid oder rätselst du noch?
Was die Ursache für Erschöpfung, Gewichtszunahme und Stimmungsschwankungen sein kann und warum die üblichen Tipps für Mamas nicht funktionieren.
PERSÖNLICHE GESCHICHTE
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wann das damals anfing. Kurz vor meinem 41. Geburtstag bin ich das erste Mal Mama geworden. Nach der Elternzeit ging es dann wieder zurück in den Job.
Die ersten Monate liefen noch einigermaßen gut. Aber als es in den Herbst ging und unser Sohn die ersten Infekte vom Kindergarten mit nach Hause brachte, Kind-Krank-Tage und eigene Krankheitstage sich häuften, war die Doppelbelastung plötzlich mehr und mehr spürbar. Irgendwann kam der Punkt, an dem auch die Wochenenden zum Kraft tanken nicht mehr ausreichten. Im Gegenteil: Sie forderten mich zusätzlich.
Nach einem langen Wochenende im Oktober 2023 war mein Akku dann endgültig leer. Schlechter Schlaf, Unruhe und absolute Erschöpfung waren die Symptome, die mir am meisten zu schaffen machten. Da waren Heißhungerattacken und Gewichtszunahme schon fast leicht auszuhalten.
"Was stimmt nicht mit mir? Andere schaffen das doch auch?"
Also begann die Ärzte-Odyssee. Die Diagnose stand schnell fest: Mutter und berufstätig. Überlastung. Burn-out. Seltsam – irgendwie dachte ich immer, das fühlt sich anders an.
Ich hatte mittlerweile festgestellt, dass die Erschöpfung, die Heißhungerattacken und andere Symptome eher in Schüben auftraten. Und natürlich: Auch ich habe damals gegoogelt, gelesen, recherchiert. Irgendwann stieß ich das erste Mal auf den großen Themenbereich Hormone. Perimenopause, Wechseljahre, Östrogendominanz, Progesteronmangel. Mit knapp 45 Jahren sagte mir ein Arzt damals: Dafür sei ich zu jung.
Diese Aussage und die im Raum stehende Diagnose haben sich im Nachhinein als falsch herausgestellt. Heute weiß ich, dass ich mich damals und, möglicherweise auch schon vor meiner Schwangerschaft, in einer hormonellen Veränderung befand. Eine Veränderung, die oft übersehen wird, weil sie eben noch nicht „die Wechseljahre“ ist, sondern die Zeit davor. Schleichend beginnt dieser Prozess. Oft unbemerkt. Bis wir ihn nicht mehr ignorieren können.
DAS PROBLEM
Ratschläge gibt es mittlerweile viele. Hormonfreundliche Ernährung, Stressmanagement, Schlafhygiene.
Aber wie soll ich beispielsweise auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus kommen, wenn das Kind mich jede Nacht mehrfach aus dem Tiefschlaf reist?
Auch hormongerechte Ernährung kann in Stress ausarten, wenn man zusätzlich immer ein zweites Gericht braucht, weil der Nachwuchs bei allem, was als hormongerecht gilt, die Nase hochzieht.
Und Stressmanagement? Durchgetaktete Tage, immer den Blick auf der Uhr. Morgens schon gestresst ins Büro. Dann schnell die Arbeit erledigen, damit der PC wieder pünktlich heruntergefahren werden kann, um dann rechtzeitig das Kind vom Kindergarten abzuholen. Verdammt, einkaufen müsste ich eigentlich auch noch...!
Diese Tipps scheinen für Frauen gemacht zu sein, die neben ihrer Arbeit keine weiteren Verpflichtungen haben. In 90 % aller Familien übernimmt die Mama den Großteil der Care-Arbeit. Nicht, weil Männer nicht wollen, sondern weil Gehaltsunterschiede und Betreuungszeiten meist keine andere Wahl lassen.
Es braucht viel Wissen, Verständnis für sich selbst und Struktur, um als Mama gut durch diese Zeit zu kommen.
Mein Weg zu dieser Erkenntnis war lang, teils schmerzhaft und vor allem: Sehr mühsam! Nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie!
Deshalb liegt in meiner Beratung mein Fokus auf Frauen, die zwischen Mama-Alltag und Beruf völlig verloren sind und eine Unterstützung suchen, die ihre Lebensumstände wirklich mitdenkt. Damit ihr Weg kürzer, leichter und vor allem weniger einsam wird als meiner.
FÜR DICH
Vielleicht erkennst du dich hier in vielem wieder
Und fragst dich jetzt, wo du anfangen sollst. Du willst erstmal alleine weiterschauen. Erstmal mit kleinen Veränderungen anfangen. Dann ist mein Newsletter eine gute Wahl. Hier schreibe ich regelmässig über meinen Alltag als Ü40 - Mama im hormonellen Wandel und teile Tipps und mein Wissen zu Hormonen, Ernährung und Emotionen.
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Lieber direkt persönlich?
Wenn du aber spürst, dass du schon zu lange wartest und aushälst, dann lass uns reden. Ebenfalls unverbindlich und kostenlos. Gemeinsam schauen wir, wo du gerade stehst und welcher Weg der richtige für dich sein kann.
Sabine Farrenkopf
Beratung für die Perimenopause und frühen Wechseljahre